About Me

My name is Dunja Schandin. I live in Mannheim/Germany and have been sculpting with paper since 2003. 

After a brief phase of creating large-scale animal figures, I quickly shifted to small-format portraits.
From the very beginning, I was driven to test my limits and to unearth my true passion within the possibilities that this material offers me.

Confined to my home, I spent thirteen years intensively caring for my severely disabled son—a period that coincided with my divorce, menopause, and a battle with cancer.
Throughout this time, the window onto the world provided by my computer bolstered my resilience and saved my sanity.
Sculpting with paper helped me preserve my sense of self, capture the passage of time and the landscape of my thoughts, and offered me a sanctuary of Zen-like calm in the eye of the storm.

I find my subjects in photographs, films, videos, paintings, and video games—always searching for moments, characters, or presences that captivate me, that strike a nerve deep within me, and that seem to stretch the very moment of observation.
It is a universal emotion—the essence of a character—that I attempt to capture, to hold onto, and to fathom. Gazing at a figure becomes a trigger for memory.
These are relics from my own personal "bubble",  bearing witness to my journey through the world of media and serving as vessels for my emotions.

The turbulent waters have since calmed; my son has found his way out of this painful world, and my body has learned to purge the cells that did not belong.
The paper, too, has by now become deeply interwoven with my very being. The figures remain with me — and, even more profoundly, so does the urge to seek out and capture the emotional tension inherent in these characters.

Today, in the spring of 2026, I am 58 years old, proud mother of two adults, a late bloomer.
My time is here and now, and my world is made of paper.

Über mich

Mein Name ist Dunja Schandin. Ich lebe in Mannheim und modelliere seit 2003 mit Papier.

 Nach einer kurzen großformatigen Tierfiguren-Phase bin ich schnell zu kleinformatigen Portraits gewechselt. 
Von Anfang an hat es mich gereizt meine Grenzen auszuloten und meine wahre Leidenschaft in den Möglichkeiten, die mir das Material bietet herauszuarbeiten. 

An meine Wohnung gefesselt habe ich 13 Jahre mit der intensiven Pflege meines schwerstbehinderten Sohnes verbracht, parallel zu meiner Scheidung, Menopause und Krebserkrankung.
Dabei hat mir die Sicht auf die Welt, die ich mir mein Computer ermöglicht hat, mein Durchhaltevermögen gestärkt und meinen Verstand gerettet. 
Das Modellieren mit Papier half mir zur Bewahrung meines Ich-Bewusstseins, zur Konservierung der Zeit und meiner Gedankenwelt, und bot mir einen Zen gleichem Ruhepol im Auge des Sturms.

Ich finde meine Motive in Fotos, Filmen, Videos, Gemälden und Videospielen, auf der Suche nach Momenten/Charakteren/Präsenzen die mich bannen, die einen Nerv in mir treffen, der die Zeit der Betrachtung zu dehnen scheint. 
Ein universelles Gefühl, die Essenz eines Charakters, die ich versuche einzufangen, festzuhalten und zu ergründen. Der Blick auf die Figur wird zum Memory-Button. 
Relikte aus meiner Bubble, die meine Reise durch die Welt der Medien bezeugen und meine Emotionen festhalten.

Die Wogen haben sich inzwischen geglättet, mein Sohn hat seinen Weg aus dieser schmerzvollen Welt gefunden, mein Körper hat gelernt welche Zellen nicht dazu gehören.
Das Papier hat sich inzwischen tief mit meiner Person verwoben. Die Figuren, und noch viel stärker, das Bedürfnis das Spannungsfeld von Charakteren aufzuspüren und einzufangen ist mir geblieben.

Heute, im Frühling 2026 bin ich 58 Jahre alt, stolze Mutter von zwei Erwachsenen, Spätblüher. 
Meine Zeit ist hier und jetzt und meine Welt ist aus Papier.  
 

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